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vom 25. März 2021

Im März 2020 wurden wir, dass Team der Suchtberatung, durch die Corona- Pandemie und den ersten harten Lockdown „kalt erwischt“. Keine persönlichen Kontakte – nur im Notfall. Doch wer oder was ist bei Menschen mit einer Suchterkrankung ein Notfall?

Wir überlegten uns neue Wege, um mit Ratsuchenden in Kontakt zu kommen bzw. zu bleiben. Videoberatung, telefonische Beratung und Parkbankberatungen fanden statt. Dennoch war und ist die Situation schwierig. Eingespielte Wege wie in die Entgiftung, medizinische Rehabilitation und Selbsthilfe wurden umständlich. Unsere Gruppenangebote der Nachsorge, ambulanten medizinischen Rehabilitation und Motivationsgruppe mussten eingestellt werden.

Wir waren alle froh, im Mai 2020 wieder persönliche Kontakte in der Beratungsstelle anzubieten zu können. Durch die Hygienekonzepte fühlten sich die KlientenInnen und auch wir MitarbeiterInnen gut geschützt. Seither gibt es zwar immer noch Video-und Telefonberatung, aber die Regel sind inzwischen die direkten persönlichen Kontakte. Leider können bis heute keine Gruppenangebote stattfinden, was zu einer Ballung der Einzeltermine in der Beratung führt. Dadurch können nicht alle Termine so zeitnah stattfinden, wie wir es uns wünschen.

Trotz aller Widrigkeiten und Erschwernissen sind wir froh darüber, unserer Arbeit nachgehen zu können. Die Pandemie hat uns deutlich gezeigt, wie wichtig persönliche Kontakte sind und bleiben werden.

Sie möchten noch mehr über das Thema Suchterkrankung erfahren? Dann können Sie hier weiterlesen.

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