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vom 19. Juni 2021

Die Corona-Pandemie stellt schwangere Frauen und junge Mütter vor besondere Herausforderungen, sodass die bedeutsame Lebensphase von Schwangerschaft und Geburt von zahlreichen Einschränkungen, Vorsichtsmaßnahmen und Kontaktarmut geprägt ist.

Schwangere sind hin-  und hergerissen zwischen dem Wunsch, sich persönlich beraten zu lassen und der Frage, wie viele Kontakte in der derzeitigen Situation vertretbar sind.

Unsicherheit besteht auch, weil Ämter ihre Kommunikation auf telefonische und Online-Kontakte beschränkt haben. Hier helfen die Beraterinnen vermehrt bei der Antragstellung und mit Informationen.

Seit einiger Zeit kann die Beratungsstelle Videoberatungen in geschütztem Rahmen anbieten, was inzwischen gerne angenommen wird. Bei Bedarf bieten wir aber auch weiterhin persönliche Gespräche unter Einhaltung der entsprechenden Hygienebestimmungen an, da sich unserer Erfahrung nach nicht jedes Anliegen aus der Distanz klären lässt. Die Aufrechterhaltung der Beratung vor Ort ist uns wichtig, um insbesondere Frauen mit mangelnden Deutschkenntnissen, komplexen Problemlagen und in akuten Krisen adäquate Hilfe anbieten zu können.

Gerade in diesen Zeiten des Rückzugs und der Abschottung ist das Kontakthalten zu jungen Familien und insbesondere Alleinerziehenden wichtig.

Das Home-Schooling und die Kinderbetreuung werden vielfach als belastend erlebt. Wenn dann noch Sorgen um den Arbeitsplatz hinzukommen, die finanziellen Möglichkeiten gering sind und die entsprechenden Geräte und Hilfsmittel fehlen, wird es besonders schwierig, den Alltag plus die geforderten Aufgaben zu organisieren.

Sie möchten mehr über die Arbeit in der Schwangerenberatung erfahren? Einen anderen Einblick in die Thematik finden Sie hier.

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