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vom 2. September 2021

In der Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstelle ist ein wichtiger Baustein durch die Einschränkungen während der Pandemie weggebrochen. Alle unsere Gruppenangebote und offenen Treffs können nicht stattfinden.

Diese Situation ist für die BesucherInnen schwer zu ertragen. Es fehlt der Rahmen, der diejenigen auffängt, die neben der persönlichen Beratung auch das Feedback einer Gruppe brauchen. Dies betrifft meist Menschen mit Rückzugstendenzen, die unter Einsamkeit und mangelndem Anschluss leiden.  Oft sind die Betroffenen schon seit längerem nicht in einem sozialen oder familiären Netz integriert. In den Selbsthilfegruppen und geleiteten Gruppen war das „Miteinander in Kontakt sein“ deshalb ein wichtiger Faktor zur Alltagsbewältigung in Krisenzeiten. Hier konnten die TeilnehmerInnen untereinander Verständnis, Rückmeldung und Zuspruch erfahren.

Natürlich versuchen wir die bestehenden Kontakte zu den GruppenteilnehmerInnen über das Telefon aufrecht zu erhalten.  Auch wir GruppenleiterInnen und die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen warten sehnlichst darauf, dass Treffen wieder möglich sind.

Anfragen für Beratungen erreichen uns  weiterhin. Den Hilfesuchenden ist dann oft das persönliche Gespräch am liebsten. Viele reagieren überrascht darauf, dass sie persönlich beraten werden können. „Kann ich wirklich kommen?“ fragen einige. Der Stellenwert des persönlichen Kontaktes ist in unserer Beratungsarbeit sehr hoch.

Zusätzlich bieten wir Videoberatung an. Auch wenn wir bislang wenige gezielte Anfragen haben, ist es ein Gewinn, neue Kommunikationswege ausprobieren zu können.

Weitere Facetten der Psychosozialen Kontakt-und Beratungsstelle werden in unserem Magazin beleuchtet. Den Beitrag finden Sie hier.

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