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In unserem Magazin „Suchet Frieden und jage ihm nach“ finden Sie Einblicke in unsere verschiedenen Arbeitsbereiche sowie in die Lebenswelten unserer KlientInnen. Sie erfahren, was einer Frau durch den Kopf geht, die ungeplant schwanger wird, welchen Stellenwert die Tagesstätte für Menschen mit psychischer Erkrankung für Frau Kunzmann hat oder wie ein Tagesablauf unserer Mitarbeitenden im Betreuten Wohnen Sucht aussieht.

Einblicke 2020 / 2021

Die Pandemie hat ihre Spuren in allen Bereichen der Gesellschaft hinterlassen. Auch wir und besonders unsere KlientInnen haben die Auswirkungen zu spüren bekommen. Was das in den einzelnen Arbeitsbereichen bedeutet, erfahren sie hier.

 

 

Suchtberatung

Im März 2020 wurden wir, dass Team der Suchtberatung, durch die Corona- Pandemie und den ersten harten Lockdown „kalt erwischt“. Keine persönlichen Kontakte – nur im Notfall. Doch wer oder was ist bei Menschen mit einer Suchterkrankung ein Notfall?

Wir überlegten uns neue Wege, um mit Ratsuchenden in Kontakt zu kommen bzw. zu bleiben. Videoberatung, telefonische Beratung und Parkbankberatungen fanden statt. Dennoch war und ist die Situation schwierig. Eingespielte Wege wie in die Entgiftung, medizinische Rehabilitation und Selbsthilfe wurden umständlich. Unsere Gruppenangebote der Nachsorge, ambulanten medizinischen Rehabilitation und Motivationsgruppe mussten eingestellt werden.

Wir waren alle froh, im Mai 2020 wieder persönliche Kontakte in der Beratungsstelle anzubieten zu können. Durch die Hygienekonzepte fühlten sich die KlientenInnen und auch wir MitarbeiterInnen gut geschützt. Seither gibt es zwar immer noch Video-und Telefonberatung, aber die Regel sind inzwischen die direkten persönlichen Kontakte. Leider können bis heute keine Gruppenangebote stattfinden, was zu einer Ballung der Einzeltermine in der Beratung führt. Dadurch können nicht alle Termine so zeitnah stattfinden, wie wir es uns wünschen.

Trotz aller Widrigkeiten und Erschwernissen sind wir froh darüber, unserer Arbeit nachgehen zu können. Die Pandemie hat uns deutlich gezeigt, wie wichtig persönliche Kontakte sind und bleiben werden.

Unseren Beitrag in dem Magazin können Sie hier nachlesen

Familien- und Sozialberatung

 

Die Themen in der Familien- und Sozialberatung sind vielfältig. Da geht es um persönliche und familiäre Themen, sozialrechtliche Fragen und existenzsichernde Beratung. Dies hat sich seit Ausbruch der Pandemie auch nicht geändert, wohl aber der Schwerpunkt der Beratungsthemen. Bereits 2019 deutete sich an, dass wir vermehrt Hilfen bei Antragstellung leisten müssen und im Jahr 2020 hat sich das nochmal deutlich gesteigert. Die Unterstützung bei Schriftlichkeiten war hier viermal so oft nötig wie im Jahr 2018.

Der Grund dafür liegt auf der Hand. Die meisten Behörden sind aufgrund der Pandemie für den Besucherverkehr geschlossen. Anträge sind nicht einfach formuliert. Die telefonische Erreichbarkeit der zuständigen Stellen ist nicht zufriedenstellend. Nicht jeder Bürger verfügt über digitale Möglichkeiten um Anträge zu stellen, zumal manchmal ein Antrag online ausgefüllt, dann aber ausgedruckt und unterschrieben werden muss.

Gut ist, dass wir vielen helfen konnten. Aber wir denken auch an die, die damit allein gelassen sind und nicht wissen, wo sie Hilfe bekommen.

Wir betrachten mit Sorge, dass es durch mangelnde Unterstützung zu einer Verschlimmerung von Problemlagen kommen könnte. Manche könnten auch von vorneherein vermieden werden, wenn man sich rechtzeitig Hilfe holt.

Unser Eindruck ist außerdem, dass viele Menschen angesichts der weitgehenden Schließung von Behörden und anderen Einrichtungen, davon ausgehen, dass dies auch auf uns zutrifft. Andere möchten sich vielleicht keiner Gefahr einer Ansteckung aussetzen und meiden Kontakte. Und wiederum andere verharren in eine Art Starre, als sei die Zeit stehen geblieben. Sie warten ab, bis die schwierige Zeit vorbei ist, in der Hoffnung, dass sich dann evtl. auch die anderen Probleme lösen.

Wir stehen weiterhin über Telefon, Mailverkehr und wenn nötig auch persönlich für unsere KlientInnen zur Verfügung. Nutzen Sie das Angebot und warten Sie nicht ab. Probleme lösen sich selten von allein.

In dem Beitrag der Familien- und Sozialberatung aus unserem Magazin lernen Sie eine Familie kennen, die jahrelang kämpfen musste und inzwischen ein selbstbestimmtes Leben führen kann. Die alleinerziehende Mutter hat sich immer um ihre Angelegenheiten gekümmert und sich die Hilfe geholt, die sie gebraucht hat. Ihre Geschichte können Sie hier nachlesen.

Betreutes Wohnen für Menschen mit psychischer Erkrankung

Die Arbeitsweise des „betreuten Wohnens für Menschen mit einer psychischen Erkrankung“ ist durch die Corona Pandemie extrem berührt worden.

Unsere Klienten, die in der Regel auf einen persönlichen Kontakt zu uns angewiesen sind und für die wir teilweise sogar den einzigen Kontakt zur Außenwelt darstellen, leiden unter dieser Isolation.

Als besonders belastend haben wir die Zeit des ersten Lock Down erlebt. Die Unsicherheit darüber, wie genau das Virus einzuschätzen ist, hat ein Ohnmachtsgefühl hervorgerufen, das von uns als bedrückend wahrgenommen wurde und auch Einfluss auf die Handlungsfähigkeit hatte. Hausbesuche mussten eingeschränkt werden und Gruppenangebote sowie gemeinsame Unternehmungen fielen gänzlich weg. So mussten wir neue Wege finden, ein dennoch attraktives, stabilisierendes Kontaktangebot anbieten zu können.

Für manche Klienten, die körperlich dazu in der Lage sind, bedeutet dies z.B., sich die Laufschuhe anzuziehen und sich zu Waldspaziergängen mit uns zu treffen, um ihre Angelegenheiten zu besprechen. Beratungsgespräche fanden und finden teilweise immer noch telefonisch statt. Unter strengen Hygienemaßnahmen wurden die Hausbesuche wieder ausgeweitet. Das “Normale“ ist aber noch nicht greifbar.

Die Pandemie hat auf jeden Fall deutlich gemacht, wie wichtig soziale Kontakte sind und dass wir darauf nur schwer verzichten können.

Sie möchten mehr über unseren Arbeitsbereich erfahren? Dann können Sie hier weiterlesen.

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